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Vermögensverwaltung: "Müssen integrierte Lösungen anbieten"

Axel Weber sieht auf die Banken Probleme zukommen, die heute noch kein integriertes Geschäftsmodell haben. "Wir sind auf den Kern dessen zurückgegangen, was traditionelle Bankgeschäft ist, wie die Vermögensverwaltung, das Asset Management und eben die Universalbank hier in der Schweiz", sagte der VR-Präsident auf einer Podiums-Diskussion am Swiss International Finance Forum (SIFF) am Dienstagabend in Bern.

Er zeigte sich zudem überzeugt, dass eine universal aufgestellte, global agierende Bank in der neuen Zeit gut zurecht käme. "Sie müssen sich heute auf den Kunden fokussieren. Das ist bei uns traditionell der Vermögensverwaltungskunde", so Weber weiter.

Ähnlich äussert sich sein Kollege von der Credit Suisse, Urs Rohner. Die Vermögensverwaltung sei "die DNA unserer Bank", so der VR-Präsident der Credit Suisse.

Daher sei es wichtiger denn je, dem Kunden integrierte Lösungen anzubieten, denn "es ist für alle - Kleinsparer, Anleger und Institutionelle Anleger wie Pensionskassen schwieriger geworden, die entsprechenden Renditen zu erzielen", so Rohner.

Warum gerade die institutionelle Anleger sonst ein grosses Problem haben werden, das erläutert der CS-Präsident im Video-Ausschnitt.



Byline: Andreas Hohn

Location: Bern Schweiz

Notes: 1. Teil der Ausschnitte aus der Podiums-Diskussion am Swiss International Finance Forum (SIFF) am Dienstagabend in Bern.

Es folgt der 2. Teil zum Thema Digitalisierung und Fintech.

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