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UPOV-Klausel: Kein Gefängnis bei Tausch von Saatgut
Sieben Organisationen, darunter Swissaid und Heks, haben am Freitag auf dem Bundesplatz in Bern gegen den Internationalen Verband zum Schutz von Pflanzenzüchtungen (UPOV) demonstriert. Als Gefangene verkleidet haben die Aktivisten dem Parlament die Forderung übergeben, dass die Schweiz in ihren Handelsabkommen künftig auf eine UPOV-Klausel verzichtet. Nationalrat Nicolas Walder Grüne/GE hat die Forderung entgegengenommen. Er wird mit Nationalrätin Christine Badertscher Grüne/BE nächste Woche eine parlamentarische Initiative einreichen.
Die UPOV-Regel verbietet den Tausch und das Weiterverkaufen von geschütztem Saatgut, welches die Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt auf ihren eigenen Feldern erzeugt haben. Auch die Wiederverwendung sei laut der Medienmitteilung oft untersagt oder mit Zahlungen verbunden. Ghana sehe sogar einen Gefängnisstrafe von mindestens 10 Jahren vor.
Die UPOV-Regel verbietet den Tausch und das Weiterverkaufen von geschütztem Saatgut, welches die Bäuerinnen und Bauern auf der ganzen Welt auf ihren eigenen Feldern erzeugt haben. Auch die Wiederverwendung sei laut der Medienmitteilung oft untersagt oder mit Zahlungen verbunden. Ghana sehe sogar einen Gefängnisstrafe von mindestens 10 Jahren vor.
Byline: Julien Grindat
Location: Bern Schweiz
Type: Raw