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Unia prangert Arbeitsbedingungen beim Zusteller DPD an
Die Arbeitsbedingungen beim Paketzusteller DPD seien "miserabel": Das stellt die Gewerkschaft Unia fest und listet in einem Report vom Dienstag die Details dazu auf. So sollen die Beschäftigten überlang und unbezahlt arbeiten müssen, unter Stress leiden und überwacht werden.
Die Problemliste im "System DPD" sei lang, teilte Unia am Dienstag mit. Die Fahrerinnen und Fahrer des Zustelldienstes würden regelmässig über 12- bis 14-Stunden-Tage berichten. Überstunden entschädigt DPD demnach nicht.
Die Problemliste im "System DPD" sei lang, teilte Unia am Dienstag mit. Die Fahrerinnen und Fahrer des Zustelldienstes würden regelmässig über 12- bis 14-Stunden-Tage berichten. Überstunden entschädigt DPD demnach nicht.
Hinzu kommen gemäss Unia missbräuchliche Lohnabzüge, Verstösse gegen die Regeln bei Nachtarbeit, ausbleibende obligatorische Essensspesen, unerlaubte Echtzeitüberwachung, fehlende Toiletten und Covid-19-Schutzkonzepte, schlechte Fahrzeuge und etliches mehr.
Byline: Adrian Reusser
Location: Bern Schweiz
Notes: Video zur Meldung bsd084
Type: Interview