AWP
UBS-Chefökonom: "Verzögerte, negative Effekte der Frankenaufwertung"
Die Schweiz muss durch die Aufwertung des Frankens mit zeitlich verzögerten Auswirkungen mindestens bis Ende 2015 rechnen. Die Exportindustrie leide bereits jetzt, sagte Andreas Höfert, Chefökonom UBS Wealth Management, im Gespräch mit AWP Video.
"Es wird vermutlich auch dazu kommen, dass die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten steigt und das wiederum wird Konsequenzen auf die Binnenwirtschaft haben", bekräftigte Höfert seine negative Einschätzung zur Schweizer Wirtschaft.
Zur Einführung von Negativ-Zinsen äussert sich der UBS-Chefökonom zurückhaltend: "Was wir wissen ist, dass natürlich Pensionskassen ziemlich unter Stress kommen und auch Banken extrem viele Schwierigkeiten haben, die Zinsrisiken abzusichern."
Warum es fahrlässig ist, wie die Finanzmärkte einen drohenden Grexit ignorieren und weshalb es zu früh für die EZB ist, aus dem Anleihenkaufprogramm auszusteigen, dazu äussert sich Höfert im Video-Interview.
"Es wird vermutlich auch dazu kommen, dass die Arbeitslosigkeit in den kommenden Monaten steigt und das wiederum wird Konsequenzen auf die Binnenwirtschaft haben", bekräftigte Höfert seine negative Einschätzung zur Schweizer Wirtschaft.
Zur Einführung von Negativ-Zinsen äussert sich der UBS-Chefökonom zurückhaltend: "Was wir wissen ist, dass natürlich Pensionskassen ziemlich unter Stress kommen und auch Banken extrem viele Schwierigkeiten haben, die Zinsrisiken abzusichern."
Warum es fahrlässig ist, wie die Finanzmärkte einen drohenden Grexit ignorieren und weshalb es zu früh für die EZB ist, aus dem Anleihenkaufprogramm auszusteigen, dazu äussert sich Höfert im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Type: Interview