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Thiam: "CS-Umbau bleibt eine sehr grosse Aufgabe"

Eine Goodwill-Wertberichtigung sowie Umstrukturierungskosten haben der Credit Suisse einen hohen Milliardenverlust im 4. Quartal 2015 beschert. Daher bleibt für das laufende Geschäftsjahr die Restrukturierung der Grossbank eine riesige Aufgabe, wie CS-Chef Tidjane Thiam am Donnerstag gegenüber AWP Video erklärte.


Eben dafür habe sich die Bank im Dezember frisches Kapital besorgt, um "genügend Munition für die weitere, fundierte Restrukturierung zu haben", so der CEO weiter. Dies könne aber noch gut 2 bis 3 Jahre dauern.


Dennoch zeigte sich Thiam sehr zufrieden mit der Performance der Bank speziell in Asien. "Wir haben 17.8 Milliarden an Neugeldern - das ist der höchste Zufluss aller Banken in Asien. Und das ist in diesem anspruchsvollen Umfeld aussergewöhnlich."


Im Hinblick auf die Schweiz zeigt sich der CS-Chef hochmotiviert. "Seit meinem Antritt spreche ich von der Schweiz als Schlüssel zu unserer Strategie. Wir haben die Swiss Universal Bank gegründet - und allen, die meinen, wir hätten keine Geschäfts-Perspektive hier wage ich zu widersprechen."


Welche Erwartungen er für 2016 hat, zu Bonus-Zahlungen an das Top-Management und was dran ist an den Spekulationen um einen Verkauf der Investment Bank an Wells Fargo - dies erläutert Thiam im Video-Interview.


Byline: Andreas Hohn

Location: Zürich Schweiz


Type: Interview