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"Stupide Lösung": Zürich will keinen Mietern für Flüchtlinge kündigen
Die Zahl der Asylsuchenden bleibt hoch. Die kantonale Sicherheitsdirektion hat daher entschieden, die Asyl-Aufnahmequote für alle Gemeinden zu erhöhen. Ab 1. Juni müssen sie 13 Asylsuchende auf 1000 Einwohnerinnen und Einwohner aufnehmen. Das entspricht einer Quote von 1,3 Prozent, bislang sind es 0,9 Prozent. Nachdem in den vergangenen Tagen mehrere Wohnungs-Kündigungen für Aufregung sorgten, beschwichtigen Mario Fehr, Vorsteher der Sicherheitsdirektion, und Jörg Kündig, Präsident des Verbands der Gemeindepräsidien des Kantons Zürich, am Montag an einer Medienkonferenz: „Die Kündigung von Wohnungen ist schlichtweg keine Lösung.“
Byline: Laura Zimmermann
Location: Zürich Schweiz
Type: Quote