AWP
Studie: "Typischer Schweizer Wirtschaftsdelinquent ist männliches Kadermitglied"
Der typische Wirtschaftsdelinquent in der Schweiz ist männlich, zwischen 46 und 55 Jahre alt und Mitglied des Kaders. Zu dieser Erkenntnis kommt die internationale Forensik-Studie "Profile of a Fraudster" von KPMG. Dabei mache den hiesigen Unternehmen vor allem die von Gruppen ausgeführten Betrugsfälle besonders zu schaffen, wie Matthias Kiener, Partner Forensik bei KPMG Schweiz, am Dienstag gegenüber AWP Video erläuterte.
"Collusion, das sind in der Regel Mitarbeiter, die über mehrere Jahre in der Firma tätig sind, oft auf Kaderstufe, und sich gut kennen. Dies kann zum Nachteil der Firma ausgenutzt werden," so der Forensik-Experte.
Dass es sich bei den Tätern nur in rund 17% der Fälle um Frauen handelt, hat den einfachen Grund, dass es "auf Stufe Geschäftsleitung und Verwaltungsrat noch immer deutlich weniger Frauen" gibt als Männer.
Wie die meisten Fälle von Wirtschaftskriminalität aufgedeckt werden, warum die Strafverfolgung in der Schweiz eher gering ist und welche Bedeutung Technologie in diesem Zusammenhang hat, das erklärt Kiener im Video-Interview.
"Collusion, das sind in der Regel Mitarbeiter, die über mehrere Jahre in der Firma tätig sind, oft auf Kaderstufe, und sich gut kennen. Dies kann zum Nachteil der Firma ausgenutzt werden," so der Forensik-Experte.
Dass es sich bei den Tätern nur in rund 17% der Fälle um Frauen handelt, hat den einfachen Grund, dass es "auf Stufe Geschäftsleitung und Verwaltungsrat noch immer deutlich weniger Frauen" gibt als Männer.
Wie die meisten Fälle von Wirtschaftskriminalität aufgedeckt werden, warum die Strafverfolgung in der Schweiz eher gering ist und welche Bedeutung Technologie in diesem Zusammenhang hat, das erklärt Kiener im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Type: Interview