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SNB-GV: Kritik an Milliardeninvestitionen in fossile Energien und Überwachungstechnologie
An der Generalversammlung der Schweizerische Nationalbank haben Aktionärinnen, Aktionäre und Aktivistinnen eine klima- und demokratieverträgliche Geldpolitik gefordert. Sie kritisieren insbesondere die Diskrepanz zwischen den eigenen Investitionsrichtlinien der Nationalbank und deren Portfolio sowie den Klima- und Biodiversitätszielen der Schweiz.
Im Fokus der Kritik stehen Beteiligungen an ExxonMobil und Palantir Technologies, in die die SNB nach Angaben der Aktivisten Milliarden investiert hat. Diese Unternehmen stünden sinnbildlich für fossile Energieproduktion, digitale Überwachung und geopolitische Machtpolitik. Die Investitionen widersprächen den eigenen Richtlinien der SNB, die Engagements in Firmen mit schweren Umwelt- oder Menschenrechtsverstössen ausschliessen sollen.