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Seltene Meise profitiert von Totholzförderung: Erster Brutnachweis
Die Weidenmeise (Poecile montanus rhenanusund P. m. salicarius) ist nicht die farbigste, wohl aber die seltenste Meise der Schweiz. Ursprünglich ist sie eine Bewohnerin von weichholzreichen Auenwäldern und Moorgebieten. Als eine der wenigen Meisen zimmert sie ihre Bruthöhlen selber. Dazu benötigt sie morsches Holz. Nistkästen und auch bestehende Naturhöhlen werden kaum je benutzt. Mit Vorliebe werden dünne, stehende Stämme für den Nestbau ausgewählt. Solche Baumstämme, die bis zum vollständigen Zerfall sich selbst überlassen werden, sind jedoch vielerorts selten.
Byline: Adrian Reusser
Location: Zuchwil SO Schweiz
Type: Raw