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S+B-Chef: "Neue Marktsegmente im asiatischen Automobil-Sektor"
Nach dem Vorjahresgewinn 2014 ist der Spezialstahlkonzern Schmolz+Bickenbach im Geschäftsjahr 2015 nach Wertberichtigungen wieder in die roten Zahlen gerutscht. Trotz schwierigem Marktumfeld hat sich die Nettoverschuldung gegenüber Vorjahr um 116 Millionen Franken verbessert, weshalb momentan eine weitere Kapitalerhöhung nicht geplant ist, wie CEO Clemens Iller am Donnerstag gegenüber AWP Video erklärte.
Stattdessen will sich der Spezialstahlproduzent, der seit Oktober sein Hauptquartier in Luzern aufgeschlagen hat, im laufenden Geschäftsjahr "vor allem auf interne Kostensenkungsmassnahmen konzentrieren," so Iller weiter. Ob es zu weiterem Stellenabbau kommen wird, liess der S+B-Chef offen.
Besonderes Marktpotenzial sieht Iller vor allem in Asien, wo zuletzt eine neue Vertriebs- und Serviceniederlassung in Tokio eröffnet wurde. "Wir wollen die Chancen nutzen, die sich für uns in Asien ergeben." Zwar werde in China demnächst ein weiterer Standort aufgemacht, doch "wir denken auch an Thailand, Taiwan und Indien, wo wir uns weiter ausdehnen wollen."
Wo Schmolz+Bickenbach im laufenden Geschäftsjahr noch weiter investieren will und wie Grossinvestor Viktor Vekselberg zu der Restrukturierung steht, das erläutert Iller im Video-Interview.
Stattdessen will sich der Spezialstahlproduzent, der seit Oktober sein Hauptquartier in Luzern aufgeschlagen hat, im laufenden Geschäftsjahr "vor allem auf interne Kostensenkungsmassnahmen konzentrieren," so Iller weiter. Ob es zu weiterem Stellenabbau kommen wird, liess der S+B-Chef offen.
Besonderes Marktpotenzial sieht Iller vor allem in Asien, wo zuletzt eine neue Vertriebs- und Serviceniederlassung in Tokio eröffnet wurde. "Wir wollen die Chancen nutzen, die sich für uns in Asien ergeben." Zwar werde in China demnächst ein weiterer Standort aufgemacht, doch "wir denken auch an Thailand, Taiwan und Indien, wo wir uns weiter ausdehnen wollen."
Wo Schmolz+Bickenbach im laufenden Geschäftsjahr noch weiter investieren will und wie Grossinvestor Viktor Vekselberg zu der Restrukturierung steht, das erläutert Iller im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Type: Interview