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Rohstoff-Analyst: "Silberpreis ist spekulationsgetrieben"
Die Unsicherheit an den Märkten infolge des Brexit-Referendums treibt die Edelmetallpreise: Gold kletterte am Montagmorgen auf 1.357 US-Dollar je Feinunze und bewegte sich damit auf einem Zwei-Jahreshoch. Dennoch sieht Rohstoff-Analyst Carsten Menke von der Bank Julius Bär nach oben nicht mehr allzu viel Spielraum. "Eine Barriere liegt sicherlich mal bei 1.400 US-Dollar pro Feinunze - davon sind wir jetzt nicht mehr weit entfernt", äusserte sich Menke am Dienstag gegenüber AWP Video.
"Weiteres Potenzial sollte sich nur einstellen, wenn wir eine weitreichende, systemische Krise bekommen, wie in den Jahren 2010 und 2011", so der Rohstoff-Analyst weiter.
Warum Silber trotz der ebenfalls steigenden Preise kein zweiter, sicherer Hafen ist, wie Anleger sich nun positionieren sollten und was von den weiteren Edelmetallen Platin und Palladium zu halten ist, das erläutert Menke im Video-Interview.