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Phoenix Mecano: "Sind in Stein am Rhein unter Druck"

Der Komponenten- und Gehäusehersteller Phoenix Mecano hat im 1. Halbjahr 2016  bei Umsatz und Betriebsergebnis deutlich zugelegt. Beim EBIT und dem Reingewinn konnten die Analystenerwartungen sogar übertroffen werden. Dagegen ist der Auftragseingang im ersten Semester mit -3,4% rückläufig, was mit dem Sondereffekt durch die Frankenaufwertung im Vorjahr zu tun habe, wie Benedikt Goldkamp, VR-Präsident von Phoenix Mecano, am Dienstag gegenüber AWP Video ausführte.

Das habe auch Auswirkungen auf den Standort in Stein am Rhein, so Goldkamp. "In Stein am Rhein stehen wir unter Druck, denn der Franken ist eine sehr teure Währung für einen Produktionsstandort. Wir haben inzwischen aber Massnahmen umgesetzt, um dem entgegenzuwirken", so Goldkamp. Von daher könne man davon ausgehen, dass dort die Talsohle bereits erreicht ist.

Warum er dem neuen CEO Rochus Kobler die Mittelfristziele von 8-12% EBIT-Marge zutraut, welche Akzente dieser zudem bereits gesetzt hat und wie es um die Turnaround-Sparte ELCOM/EMS steht, das erläutert der VR-Präsident im Video-Interview.



Byline: Andreas Hohn

Location: Kloten Schweiz


Type: Interview