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Pandemie-Massnahmen gehen laut Studie zulasten der Frauen
Die Pandemie-Massnahmen haben Geschlechterungleichheiten laut einer neuen Studie verschärft. Als etwa die Schulen und die Krippen geschlossen waren, übernahmen meistens Frauen die zusätzliche Betreuungsarbeit. Vor allem das Zusammenspiel von Homeoffice und geschlossenen Betreuungseinrichtungen ging zulasten der Mütter, wie eine am Montag publizierten Studie ergab, die das Büro BASS im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Frauenfragen (EFK) erstellt hatte. Frauen übernahmen demnach gerade in der ersten Lockdown-Phase nicht nur das Gros der zusätzlichen Betreuungsarbeit, sie reduzierten ihre Erwerbsarbeit auch stärker als Männer.
Byline: Julien Grindat
Location: Bern Schweiz
Type: Interview