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Novartis-CEO: "Zwei langweilige Jahre, dann neues Wachstum"
Der Patentablauf von Glivec, die Probleme in der kriselnden Augensparte Alcon sowie die nicht ganz nach Plan verlaufene Markteinführung von Entresto haben das Jahresergebnis von Novartis belastet. Dennoch sieht die Konzernleitung des Pharmariesen die grössten Schwierigkeiten beim Herzmedikament Entresto in diesem Jahr überwunden. "Alles was wir derzeit bei Entresto sehen, verstärkt unser Vertrauen in dieses Medikament", sagte CEO Joseph Jimenez am Mittwoch gegenüber AWP Video.
Vor allem die Zugangshürden des vergangenen Jahres würden allmählich fallen, so der Novartis-Chef weiter. "Alle Indikatoren für Entresto sind positiv."
Warum ihn die Kampfansagen des neuen US-Präsidenten Trump an die Pharmaindustrie bezüglich Preispolitik nicht beunruhigen, was dran ist an möglichen Rücktrittsplänen, wie sie zuletzt in der Schweizer Sonntagspresse kursierten und was er für das laufende Geschäftsjahr erwartet, das erläutert Jimenez im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Basel Schweiz
Type: Interview