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Netzabschaltung von vier bis acht Stunden als Ultima Ratio
Das Risiko einer Strommangellage sei real und gross. Deshalb müssten schon heute alle einen Beitrag leisten und kurzfristig weniger Strom verbrauchen. Das sagte Michael Frank, Direktors des Verbands Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE).
Bei einer Strommangellage würden stufenweise immer strengere Massnahmen in Kraft treten. Diese reichten von freiwilligen Sparappellen durch den Bundesrat, über Verbrauchsbeschränkungen wie zum Beispiel von Schaufenster- und Weihnachtsbeleuchtungen oder Heizgeräten bis hin zu einer Rationierung oder Kontingentierung des Stromverbrauch von rund 30'000 Grossverbrauchern. die Massnahmen wären hart für Wirtschaft und Bevölkerung, könnten aber notwendig sein, um noch einschneidendere Massnahmen beschliessen zu müssen. Denn als Ultima Ratio käme es dann zu einer Netzabschaltung in gewissen Gebieten über einen Zeitraum von jeweils vier bis acht Stunden.
Bei einer Strommangellage würden stufenweise immer strengere Massnahmen in Kraft treten. Diese reichten von freiwilligen Sparappellen durch den Bundesrat, über Verbrauchsbeschränkungen wie zum Beispiel von Schaufenster- und Weihnachtsbeleuchtungen oder Heizgeräten bis hin zu einer Rationierung oder Kontingentierung des Stromverbrauch von rund 30'000 Grossverbrauchern. die Massnahmen wären hart für Wirtschaft und Bevölkerung, könnten aber notwendig sein, um noch einschneidendere Massnahmen beschliessen zu müssen. Denn als Ultima Ratio käme es dann zu einer Netzabschaltung in gewissen Gebieten über einen Zeitraum von jeweils vier bis acht Stunden.
Byline: Adrian Reusser
Location: Bern Schweiz
Type: Interview