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Munitionslager Mitholz - Sondiergrabungen in Mitholz bestätigen Trend zu tieferen Risiken
Sondiergrabungen und Untersuchungen im ehemaligen Munitionslager der Armee bei Mitholz bestätigen den Trend hin zu tieferen Risiken. Trotzdem: Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Räumung bleiben, wie das Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) betont. Aus diesem Grund beurteilt das VBS die gesamthaften Risiken auch nicht grundlegend anders als noch 2022. Es gebe nicht genügend belastbare Ergebnisse, um einen Störfall wirklich ausschliessen zu können, sagte Projektleiter Adrian Götschi am Mittwoch vor den Medien in Mitholz.
Sprengversuche zeigten laut Götschi, dass eine Explosionsübertragung auf weitere Granaten und Bomben möglich ist. Der Sicherheitsperimeter für die Bevölkerung, der auch Umsiedlungen zur Folge hat, sowie Schutzbauten für Dorf, Strasse und Bahn seien nach wie vor unumgänglich.