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Leonteq-Chef: "Haben Probleme mit Partnern falsch eingeschätzt"

Die auf strukturierte Produkte spezialisierte Leonteq hat im Geschäftsjahr 2016 wie angekündigt einen massiven Gewinneinbruch erlitten. Das Unternehmen ergreift nun zusätzlich weitere Kostensparmassnahmen, die eine Grössenordnung von rund 7 Millionen Franken im laufenden Jahr sowie 18 Millionen Franken in 2018 erreichen sollen, wie CEO Jan Schoch am Donnerstag gegenüber AWP Video erklärte.

Darüber hinaus sollen Büroräumlichkeiten reduziert werden; zudem verzichtet die Geschäftsleitung auf Boni für 2016. "Das ist klar: In solch einer schwierigen Lage gibt es keine Alternative."

Noch nicht konkret äussern mochte sich der Leonteq-CEO zu weiteren personellen Konsequenzen. "Das ist momentan noch in der Analyse, was entsprechende Massnahmen für das Kostensparpaket sind - diese werden dann im März oder April verabschiedet", sagte Schoch.

Zu den Fehlern im vergangenen Jahr sowie zu den daraus resultierenden Schlussfolgerungen für bestehende und zukünftige Partner äussert sich Schoch im Video-Interview. 

Byline: Andreas Hohn

Location: Zürich Schweiz


Type: Interview