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KPMG-Studie: "Ohne USR III werden Unternehmen abwandern"
Als Schwerpunkt thematisiert die Studie mögliche Folgen eines Scheiterns der USR III. "Sollte die Unternehmenssteuerreform III im Parlament scheitern, dann schaffen wir eine grosse Unsicherheit. Und die Kantone hätten ein Instrument weniger zur Verfügung, um ihre Gewinnsteuern zu senken", erklärte KPMG Tax-Chef Peter Uebelhart am Mittwoch in Zürich gegenüber AWP Video.
Er sei aber zuversichtlich, dass sich Nationalrat und Ständerat spätestens im Juni einigen, da "die politischen Differenzen nur noch gering" seien, so Uebelhart weiter.
Heute noch gültige Steuerprivilegien für Unternehmen würden aber weder mit noch ohne USR III weiter bestehen, ist sich der Steuerexperte sicher. "Wenn wir bei einem Scheitern der USR III keine guten Ersatzmassnahmen anbieten können, dann werden Unternehmen abwandern."
Welche Nachteile der ab 2018 in Kraft tretende "Spontane Informationsaustausch" SAI möglicherweise bringt und ob das "Country by Country Reporting" wirklich mehr Transparenz für Steuerbehörden bringt, das erläutert Uebelhart im Video-Interview.