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KPMG-Studie: "Banken bei Cyber-Kriminaltität besonders sensibel"

Laut einer aktuellen Umfrage verfügen Schweizer Unternehmen nach wie vor nur über unzureichende Kenntnisse zur Bedrohungslage durch Cyber Kriminalität. Dennoch habe sich seit der letzten KPMG-Studie das Verständnis von Cyber Security verbessert, da mangelnde IT-Sicherheit inzwischen "auch als operatives Risiko wahrgenommen " werde, wie Matthias Bossardt, Head Cyber Security bei KPMG Schweiz, am Dienstag gegenüber AWP Video erklärte.

Dagegen sei eine andere Entwicklung beunruhigend. "Die Sensibilisierung der Mitarbeiter für die Bedrohungen hat stark nachgelassen", so Bossardt. Nach wie vor  fänden die meisten Cyber-Attacken über den "menschlichen Faktor" statt, beispielsweise über Emails, weshalb das Problembewusstsein der Mitarbeiter eine so zentrale Rolle spiele. 

Wie es derzeit bei den Unternehmen im Hinblick auf Prävention und Reaktion aussieht, warum Banken bei Cyber-Kriminaltität besonders sensibel reagieren und welche Entwicklungen er für die kommenden 12 Monate bei Unternehmen und Kriminellen sieht, dies erläutert der Cyber-Spezialist im Video-Interview.


Byline: Andreas Hohn

Location: Zürich Schweiz


Type: Interview