AWP
KPMG-Steuerexperte: "USR III beim nächsten Mal möglichst ohne Referendum"
Die Unternehmenssteuerreform III, mit der Steuerprivilegien für internationale Unternehmen abgeschafft werden sollten, ist mit 59,1% Gegenstimmen krachend gescheitert. Nun sei der Bund gefordert, möglichst schnell mit einer neuen Gesetzesvorlage zu kommen. Und die Kantone müssten sich nun überlegen, ob sie ihre Gewinnsteuersätze einfach selbstständig senken, sagte KPMG-Steuerexperte Peter Uebelhart am Montag gegenüber AWP Video.
Zudem gäbe es Verbesserungsbedarf. "Einige Elemente, wie zum Beispiel die zinsbereinigte Gewinnsteuer, sind politisch sehr stark belastet ist. Diese hätte in einem neuen Paket vermutlich einen sehr schweren Stand", schätzte Uebelhart die Herausforderungen für eine neue Vorlage ein. Gleichzeitig hätten die Gegner sehr stark die Problematik des Steueraufkommens thematisiert, da die Gegenfinanzierung unklar sei, so der Steuerexperte.
Welche Konsequenzen er für die Schweiz nun erwartet und bis wann mit einer neuen Vorlage gerechnet werden kann, das erläutert Uebelhart im Video-Interview.
Zudem gäbe es Verbesserungsbedarf. "Einige Elemente, wie zum Beispiel die zinsbereinigte Gewinnsteuer, sind politisch sehr stark belastet ist. Diese hätte in einem neuen Paket vermutlich einen sehr schweren Stand", schätzte Uebelhart die Herausforderungen für eine neue Vorlage ein. Gleichzeitig hätten die Gegner sehr stark die Problematik des Steueraufkommens thematisiert, da die Gegenfinanzierung unklar sei, so der Steuerexperte.
Welche Konsequenzen er für die Schweiz nun erwartet und bis wann mit einer neuen Vorlage gerechnet werden kann, das erläutert Uebelhart im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Type: Interview