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KOF-Prognose: "Frankenschock bremst Kostenwachstum 2016 im Gesundheitssektor"

Nach moderaten Wachstumsraten der Gesundheitsausgaben zwischen 2013-2015 rechnet das KOF mit einem deutlichen Anstieg ab 2016. Ein Grund ist, dass im kommenden Jahr einige der Sparmassnahmen im Medikamentenbereich wegfallen, wie Marko Köthenbürger, Leiter Public Economics, am KOF der ETH Zürich, am Dienstag gegenüber AWP Video erklärte.

"Die Gesamtkosten im Gesundheitssektor werden 2016 knapp unter 80 Milliarden Franken liegen", sagte Köthenbürger weiter. Dennoch trage der Frankenschock im Januar 2015 zu einer geringeren Wachstumsrate bei, da "das prognostizierte Lohnwachstum im Gesundheitssektor nun geringer ausfällt und sich das BIP eintrüben wird".

Wie sich die Frankenstärke auf die Medikamentenpreise auswirkt und welche Bedeutung der Gesundheitssektor innerhalb der Schweizer Wirtschaft hat, dies erläutert Köthenbürger im Video-Interview.

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Byline: Andreas Hohn

Location: Bern Schweiz


Type: Interview