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Kanton Bern erinnert an düsteres Kapitel seiner Geschichte
Der Kanton Bern erinnert an die Zeit fürsorgerischer Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen. Am Donnerstag wurde im Schloss Köniz BE das Berner "Zeichen der Erinnerung" vorgestellt. Bis 1980 waren zahlreiche Kinder und Erwachsene von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen betroffen. Der Kanton wolle dafür sorgen, dass diese Schicksale nicht vergessen gehen und sich in Zukunft nicht mehr ereignen.
Das Berner "Zeichen der Erinnerung" sei von einem Projektteam zusammengesetzt aus der Staatskanzlei, Gemeinden, Schulbehörden kirchlichen Organisationen und Betroffenen entstanden. Verding- und Heimkinder, administrativ Versorgte, Zwangsadoptierte, Jenische und Fahrende hätten in beratender Funktion mitgearbeitet.
Das "Zeichen der Erinnerung" besteht aus fünf Elementen: Einer Erinnerungstafel, die an verschiedenen Orten im Kanton angebracht wird, einer Plakatausstellung, Unterrichtsmaterialien, welche junge Menschen für Recht und Unrecht in gesellschaftlichen Zusammenhängen sensibilisieren sollen, einer Webseite und dem Gedenkanlass von heute Donnerstag.
Das Berner "Zeichen der Erinnerung" sei von einem Projektteam zusammengesetzt aus der Staatskanzlei, Gemeinden, Schulbehörden kirchlichen Organisationen und Betroffenen entstanden. Verding- und Heimkinder, administrativ Versorgte, Zwangsadoptierte, Jenische und Fahrende hätten in beratender Funktion mitgearbeitet.
Das "Zeichen der Erinnerung" besteht aus fünf Elementen: Einer Erinnerungstafel, die an verschiedenen Orten im Kanton angebracht wird, einer Plakatausstellung, Unterrichtsmaterialien, welche junge Menschen für Recht und Unrecht in gesellschaftlichen Zusammenhängen sensibilisieren sollen, einer Webseite und dem Gedenkanlass von heute Donnerstag.
Byline: Adrian Reusser
Location: Köniz Schweiz
Type: Reportage