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Joschka Fischer: „Altes Flüchtlingssystem auf Lüge gebaut“

Joschka Fischer, ehemaliger Bundesaussenminister Deutschlands, sieht die EU trotz Flüchtlingskrise und Terrorbedrohungen nicht scheitern, sondern eher unter dem Druck der Realität.

Er hält es für richtig, dass Griechenland im Euro geblieben ist. „Überlegen Sie sich mal, was heute in der Flüchtlingskrise wäre, wenn Griechenland destabilisiert wäre – dann wäre das Problem noch um Faktoren grösser“, sagte Fischer anlässlich eines Herbstvortrages der Handelskammer Deutschland Schweiz am Montag in Zürich gegenüber AWP Video.

Beim Thema Terrorbedrohung sollten die Europäer von den Erfahrungen der Amerikaner mit dem 11. September 2001 lernen. „Wir sollten das Positive daraus nehmen und entschlossen und gemeinsam vorgehen, ohne unsere Grundwerte in Frage zu stellen.“

Was Europa vom Schweizer Föderalismus lernen kann und warum die Masseneinwanderungsinitiative noch zu einer Gefahr für die Schweiz werden könnte, das erläutert Fischer im Video-Interview.


Byline: Andreas Hohn

Location: Zürich Schweiz

Notes: Dies ist die ausführliche Version des Interviews. Es folgt eine deutlich gekürzte Version in wenigen Minuten!!

Type: Interview