AWP
Implenia-Chef: "Infrastruktur in Skandinavien wächst noch substantiell"
Der Gewinn von Implenia ist im Geschäftsjahr 2015 wegen der Übernahme von Bilfinger Construction und der damit verbundenen Kosten klar zurückgegangen. Dennoch verzeichnete der grösste Schweizer Baukonzern ein Wachstum im zweistelligen Prozentbereich. Bezüglich Baukonjunktur in der Schweiz bleibt der Implenia-Chef Anton Affentranger für das laufende Geschäftsjahr zuversichtlich, wie er anlässlich der Bilanzmedienkonferenz am Dienstag gegenüber AWP Video äusserte.
In den einzelnen Märkten sieht Affentranger vor allem im Raum Skandinavien noch Wachstumspotenzial. "Im Bereich Infrastruktur wächst der Markt in Norwegen und Schweden noch substantiell", so der Implenia-CEO. In Deutschland rechne er dagegen mit einer stabilen Situation im Infrastruktur-Bereich und eher mittelfristig mit einer Steigerung im Schienen- und Strassenbau.
Warum die Digitalisierung auch in der Baubranche immer stärker an Bedeutung gewinnt und welche Erwartungen er für das laufende Geschäftsjahr bei Umsatz und Ergebnis hat, das erläutert Affentranger im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Type: Interview