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Frauen wollen im Juni gegen ungleiche Arbeitsbedingungen streiken
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat die Arbeitswelt als Hauptthema für den feministischen Streik am 14. Juni 2023 gesetzt. Gestreikt werden soll unter anderem für eine Aufwertung von Branchen, in denen mehrheitlich Frauen arbeiten, und gegen Belästigung und Diskriminierung. "Die grössten Ungleichheiten der Geschlechter haben ihren Ursprung am Arbeitsplatz", schreibt der SGB zur Lancierung der Kampagne für den feministischen Streik am Dienstag. So halte sich etwa die Einkommenslücke zwischen Männern und Frauen hartnäckig. Die Hälfte der Frauen in der Schweiz verdienten 2020 weniger als 4470 Franken im Monat. Das Einkommen der Frauen lag 2022 durchschnittlich 43 Prozent unter demjenigen der Männer, teilte der SGB mit Verweis auf das Bundesamt für Statistik mit.
Byline: Julien Grindat
Location: Bern Schweiz
Type: Reportage