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Flüchtlingssituation "wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr"
Die Schweiz erlebt aktuell eine Flüchtlingssituation wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Der Bund vergleicht die Lage sogar mit dem Zweiten Weltkrieg. Das Staatssekretariat für Migration SEM ergreift nun Sofortmassnahmen, unter anderem eröffnet es neue Unterkünfte. Seit Kriegsbeginn hat die Schweiz fast 70'000 Geflüchtete aus der Ukraine aufgenommen. Dazu kommt jedoch eine Entwicklung, die im Frühjahr noch niemand voraussah: Seit August steigt die Zahl der "normalen" Asylgesuche steil an.
Christine Schraner Burgener, Staatssekretärin für Migration, sagte am Donnerstag vor den Medien, dass es solche Zahlen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben habe. "Die Krisen überlappen sich."
Als Sofortmassnahme leitet der Bund die Menschen von den überfüllten Bundesasylzentren früher als geplant an die Kantone weiter, in einer Anfangsphase jene Menschen mit einer Wegweisungsverfügung. Zudem werden neue Unterbringungen in Betrieb genommen, unter anderem Kasernen, Mehrzweckhallen und Zivilschutzunterkünfte.
Christine Schraner Burgener, Staatssekretärin für Migration, sagte am Donnerstag vor den Medien, dass es solche Zahlen seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben habe. "Die Krisen überlappen sich."
Als Sofortmassnahme leitet der Bund die Menschen von den überfüllten Bundesasylzentren früher als geplant an die Kantone weiter, in einer Anfangsphase jene Menschen mit einer Wegweisungsverfügung. Zudem werden neue Unterbringungen in Betrieb genommen, unter anderem Kasernen, Mehrzweckhallen und Zivilschutzunterkünfte.
Byline: Silva Schnurrenberger
Location: Zürich Schweiz
Type: Raw