AWP
Finma-Chef: "Müssen proaktiver die Risikolandschaft für Geldwäscherei verstehen"
Die sogenannten Panama-Papiere beschäftigen auch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma). Als weltweit grösster Standort für das grenzüberschreitende Vermögensverwaltungsgeschäft mit Privatkunden sei die Schweiz naturgemäss einem hohen Geldwäsche-Risiko ausgesetzt, sagte Finma-Direktor Mark Branson anlässlich der Jahresmedienkonferenz am Donnerstag gegenüber AWP Video.
Zu lösen sei das Problem aber nicht mit einer verschärften Regulierung, stattdessen müsse über eine Veränderung beim Meldewesen der Banken nachgedacht werden, so Branson. "Die Banken sollten umgehender und schneller melden, wenn ihnen verdächtige Kunden und Transaktionen auffallen".
Welche Massnamen die Finma in den letzten Jahren proaktiv umgesetzt hat, um das Geldwäscherisiko bei Banken zu verstehen und welche Bedeutung Schwellenländer dabei spielen, dies erläutert Branson im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Bern Schweiz
Type: Interview