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Die 56. Solothurner Filmtage finden nur online statt
Insgesamt wurden für die 56. Solothurner Filmtage 651 Filme eingereicht. Diese sollen nun nur noch über eine eigens für das Festival kreierte Online-Plattform gezeigt werden. In den letzten Monaten bereitete die Festivalleitung noch eine hybride Ausgabe vor, wobei die Filme einer beschränkten Anzahl Besucher auch in den Kinos hätten gezeigt werden sollen. Aufgrund der Pandemie-Entwicklung ist dies nun nicht mehr möglich, wie die Festivaldirektorin Anita Hugi an einer Online-Medienkonferenz sagte. Das Internet bietet unbegrenzte Möglichkeiten, meint Hugi im Interview mit Keystone-SDA.
Es wird jedoch eine begrenzte Anzahl "Plätze" pro Filme geben. "Häufig ist es so, was rar ist, ist auch kostbar".
Die Solothurner Filmtage verlieren so ihren ursprünglichen Festivalcharakter, obschon es auch online Filmgespräche und Interaktionen geben soll. Im Interview mit Keystone-SDA nimmt die Festivaldirektorin Stellung zur Frage, ob allenfalls Filmschaffende aus diesem Grund ihre eingereichten Filme zurückziehen könnten.
Es wird jedoch eine begrenzte Anzahl "Plätze" pro Filme geben. "Häufig ist es so, was rar ist, ist auch kostbar".
Die Solothurner Filmtage verlieren so ihren ursprünglichen Festivalcharakter, obschon es auch online Filmgespräche und Interaktionen geben soll. Im Interview mit Keystone-SDA nimmt die Festivaldirektorin Stellung zur Frage, ob allenfalls Filmschaffende aus diesem Grund ihre eingereichten Filme zurückziehen könnten.
Byline: Adrian Reusser
Location: Solothurn Schweiz
Type: Reportage