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Devisenmarkt: "Interventionen von bis zu 10 Milliarden Franken möglich"
Der in Folge des Brexit-Entscheids unter Aufwertungsdruck geratene Schweizer Franken habe die Schweizerische Nationalbank (SNB) zu massiven Interventionen am Devisenmarkt gezwungen, dies könne zwischen 5 - 10 Milliarden Franken sein, wie UBS-Chefökonom Daniel Kalt am Freitag gegenüber AWP Video erklärte.
Ganz genau könne man das laut Kalt aber erst Anfang nächster Woche sagen, wenn die SNB wie üblich am Montag die Zahlen zu den Sichteinlagen der Banken publiziert.
Falls sich die politische Unsicherheit über einen längeren Zeitraum erstrecken sollte, könnte das Wachstum der Schweizer Wirtschaft geringer ausfallen, sagte Kalt. "Vorerst bleiben wir aber bei der Prognose von 1,0 % Wachstum für 2016", sagte der UBS-Chefökonom.
Ob er eine weitere Absenkung der Zinsen durch die SNB erwartet und wie er die Reaktionen an den Finanzmärkten einschätzt, das erläutert Kalt im Video-Interview.