AWP
Devisen-Experte: "Abwertung des Franken bis Ende Jahr"
Der Euro hat sich nach seinem Höhenflug der letzten Woche zum US-Dollar wieder leicht abgeschwächt. Dennoch sei diese Entwicklung der europäischen Gemeinschaftswährung keine Überraschung. "Wir hatten damit gerechnet, dass der Euro ein gewisses Erholungspotenzial hat. Momentan handeln die Märkte mit der Fantasie, dass die EZB aus dem Anleihe-Kaufprogramm aussteigt", wie UBS-Devisenexperte Thomas Flury am Mittwoch gegenüber AWP Video erklärte.
Der Franken jedoch bleibt sowohl zum Euro als auch zum Dollar relativ stabil, dies habe jedoch laut Flury nichts mit Interventionen der SNB zu tun. "Seit den französischen Wahlen ist das Volumen extrem zurückgegangen", so der Devisenexperte. Es brauche jetzt viel Vertrauen in die Aktienmärkte, damit sich Anleger mit zu hohen Franken-Beständen im Portfolio von diesen lösen.
Welche Auswirkungen die US-Konjunktur und die Politik Donald Trumps auf den US-Dollar hat, wohin Euro und Franken tendieren und warum das britische Pfund sowie die Schwedische Krone für Schweizer Anleger momentan interessant sind, das erläutert Flury im ausführlichen Video-Interview.
Der Franken jedoch bleibt sowohl zum Euro als auch zum Dollar relativ stabil, dies habe jedoch laut Flury nichts mit Interventionen der SNB zu tun. "Seit den französischen Wahlen ist das Volumen extrem zurückgegangen", so der Devisenexperte. Es brauche jetzt viel Vertrauen in die Aktienmärkte, damit sich Anleger mit zu hohen Franken-Beständen im Portfolio von diesen lösen.
Welche Auswirkungen die US-Konjunktur und die Politik Donald Trumps auf den US-Dollar hat, wohin Euro und Franken tendieren und warum das britische Pfund sowie die Schwedische Krone für Schweizer Anleger momentan interessant sind, das erläutert Flury im ausführlichen Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Notes: Achtung! Dies ist die ungekürzte Version des heutigen Video-Interviews mit Thomas Flury. Die gekürzte Version folgt in wenigen Minuten.
Type: Interview