AWP
CS-Chef: "Turn-Around beim Wealth Management geschafft"
Die Schweizer Grossbank Credit Suisse hat mit einem Verlust von 302 Millionen Franken im ersten Quartal 2016 noch besser abgeschnitten, als von Analysten erwartet. Doch der Kernpunkt sei, dass die einzelnen Vermögensverwaltungseinheiten in der Schweiz, International und in der Region Asien-Pazifik profitabel gewirtschaftet haben, wie CS-Chef Tidjane Thiam am Dienstagmorgen gegenüber AWP Video erklärte.
Für die erlittenen Verluste gebe es eine Erklärung. "Wir restrukturieren gerade eine globale Division, wobei wir aufgrund der hohen Restrukturierungskosten effektiv Geld verlieren", so Thiam weiter.
Dennoch zeigte sich der CS-Chef insgesamt zufrieden mit der Performance, denn die Kerndivisionen der Bank hätten erhebliche Neugeldzuflüsse generiert.
Welche Bedeutung das Schweiz-Geschäft für die Grossbank hat, wie gut die Swiss Universal Bank in Richtung IPO unterwegs ist und warum die Kapitalbasis keine Gefährdung der Dividende darstellt, dies erläutert Thiam im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Type: Interview