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CLEANFEED: So kämpft die Stadt gegen die Tigermücke
Die asiatische Tigermücke breitet sich in der Stadt Zürich immer mehr aus.
Erste Exemplare tauchten 2016 auf der Busstation auf. Die Tigermücken folgten als blinde Passagiere den Reisende vom Süden nach Norden.
Seit letztem Herbst breitet sie sich auch im Wohnquartier Wollishofen aus.
Die Stadt Zürich hat den Eindringlingen den Kampf angesagt und stellt Fallen auf.
Gabi Müller, Leiterin Schädlingsprävention und -beratung Stadt Zürich
Die Ausbreitung der Mückenplage wird mit insgesamt 14 Tier- und 44 Eierfallen überwacht.
Gleichzeitig wird an den typischen Brutplätzen versucht, mit dem biologischem Wirkstoff Bti die Mücken zu eliminieren.
Ein weiterer Brutplatz sind Astlöcher mit seichtem Wasser. Diese schüttet man mit Sand zu.
Bei der Bekämpfung der Ausbreitung der Tigermücke bittet die Stadt aber auch die Bevölkerung um Mithilfe.
Die Stadt Zürich betont: Tigermücken sind zwar stechfreudig, aber bezüglich Krankheitsübertragungen besteht in der Schweiz kein Anlass zur Sorge.