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CLEANFEED: Schweiz macht keine Fortschritte bei der Bekämpfung von Korruption
Die Schweiz belegt im Index zur Wahrnehmung der Korruption im öffentlichen Sektor (CPI) von Transparency International 2023 den sechsten Platz. Sie erreichte 82 von 100 Punkten und hat laut der Organisation keine Fortschritte bei der Bekämpfung von Korruption gemacht. Dies, auch wenn sich die Schweiz Vergleich zum Jahr davor um einen Rang verbesserte. Die erreichte Punktzahl entsprach derjenigen von 2022, wie Transparency International am Dienstag mitteilte. Hohe Werte stehen für eine geringe Korruptionsanfälligkeit. Trotzdem habe sich die Schweiz auch in korruptionsrelevanten Bereichen, die der CPI nicht abdecke, kaum verbessert, hiess es weiter. Mängel bestünden vor allem bei der Bekämpfung von Geldwäscherei, der Korruption im Privatsektor, der Strafverfolgung von Unternehmen und beim Schutz von Whistleblowerinnen und Whistleblowern.
Byline: Julien Grindat
Location: Bern Schweiz
Type: Raw