Cleanfeed_D
CLEANFEED: Quote: Bundesrätin Baume-Schneider besucht Bundesasylzentrum in Chiasso
Die Vorsteherin des eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements, Elisabeth Baume-Schneider, hat am Montag in Chiasso Massnahmen zur Verbesserung der Situation im Asylzentrum versprochen. Kantonale und lokale Behörden kritisieren die hohe Belegungszahl im Zentrum.
Byline: Laurent Merlet
Location: Chiasso Schweiz
Notes: Transkript:
Als Bundesrätin muss ich mich bei meiner Arbeit, bei meinen Entscheidungen auf Fakten stützen können. Die Tatsache, dass ein Teil der Tessiner Bevölkerung unzufrieden ist oder ein Gefühl der Unsicherheit hat, gehört zu den Elementen, die wir berücksichtigen müssen. Tatsächlich ist der Grad der Akzeptanz in einem Zentrum ein Element, das man nicht vernachlässigen darf, wenn man über Politik spricht. Wenn Ladenbesitzer Opfer von Diebstählen werden, wenn Frauen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht sicher fühlen oder wenn Polizisten verletzt wurden, müssen Massnahmen ergriffen werden. Auch eine andere wichtige Tatsache darf nicht vergessen werden. Die meisten Asylsuchenden verhalten sich korrekt und die kleine Minderheit, die Straftaten begeht, setzt unser Asylsystem unter Druck und diskreditiert leider unsere Asylpolitik, eine Asylpolitik, die 2016 von der Schweizer Bevölkerung bestätigt worden ist. Ich sage es regelmässig, ich bin für eine Asylpolitik, die mit dem übereinstimmt, was die Bevölkerung gewünscht hat, nämlich ein solidarisches System, das den Genfer Konventionen entspricht und in dem das Recht auf Asyl mit einem Recht auf Schutz verbunden ist, aber ein ebenso festes, klares System mit möglichst schnellen Verfahren für Personen, deren Kriterien nicht asylgerecht sind, denn es ist dieses Unverständnis, das die Bevölkerung unzufrieden macht, wo die Zeit, die es braucht, um die Dossiers zu bearbeiten, ein Element ist, das das System fragil macht.
Als Bundesrätin muss ich mich bei meiner Arbeit, bei meinen Entscheidungen auf Fakten stützen können. Die Tatsache, dass ein Teil der Tessiner Bevölkerung unzufrieden ist oder ein Gefühl der Unsicherheit hat, gehört zu den Elementen, die wir berücksichtigen müssen. Tatsächlich ist der Grad der Akzeptanz in einem Zentrum ein Element, das man nicht vernachlässigen darf, wenn man über Politik spricht. Wenn Ladenbesitzer Opfer von Diebstählen werden, wenn Frauen sich in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht sicher fühlen oder wenn Polizisten verletzt wurden, müssen Massnahmen ergriffen werden. Auch eine andere wichtige Tatsache darf nicht vergessen werden. Die meisten Asylsuchenden verhalten sich korrekt und die kleine Minderheit, die Straftaten begeht, setzt unser Asylsystem unter Druck und diskreditiert leider unsere Asylpolitik, eine Asylpolitik, die 2016 von der Schweizer Bevölkerung bestätigt worden ist. Ich sage es regelmässig, ich bin für eine Asylpolitik, die mit dem übereinstimmt, was die Bevölkerung gewünscht hat, nämlich ein solidarisches System, das den Genfer Konventionen entspricht und in dem das Recht auf Asyl mit einem Recht auf Schutz verbunden ist, aber ein ebenso festes, klares System mit möglichst schnellen Verfahren für Personen, deren Kriterien nicht asylgerecht sind, denn es ist dieses Unverständnis, das die Bevölkerung unzufrieden macht, wo die Zeit, die es braucht, um die Dossiers zu bearbeiten, ein Element ist, das das System fragil macht.
Type: Raw