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CLEANFEED: Plastik-Verhandlungen: Greenpeace-Protest gegen Öl-Lobby
Regierungen ringen in Genf um einen globalen Vertrag gegen den Plastikmüll. Unter mehr als 2.000 Delegierten sind auch Industrievertreter. Greenpeace ist das ein Dorn im Auge.
Vor den Haupteingang des UN-Gebäudes in Genf haben Greenpeace-Aktivisten eine vermeintliche Ölspur ausgeschüttet. Mit Transparenten über dem Eingang protestierten sie gegen Lobbyorganisationen der Ölindustrie, die nach ihrer Auffassung einen starken globalen UN-Vertrag zur Vermeidung von Plastikmüll verhindern wollen. Darüber wird in Genf zurzeit verhandelt.
Bei der wie Öl aussehenden dunklen Masse handelte es sich um einen wasserlöslichen Stoff, der die Umwelt nicht belastet, versicherten die Aktivisten. Sie rollten über dem Eingang des Gebäudes Transparente aus, darauf stand unter anderem: "Der Plastik-Vertrag ist nicht käuflich".
Byline: Salvatore di Nolfi
Location: Genf Schweiz
Type: Raw