Cleanfeed_D
CLEANFEED: Lohnungleichheit innerhalb der Unternehmen bleibt gemäss Unia gross
Die Gewerkschaft Unia hat heute Morgen vor dem Gerechtigkeitsbrunnen in Bern eine symbolische Aktion durchgeführt, um auf die Lohnungleichheit aufmerksam zu machen. Die Gewerkschafter drehten am "Unglücksrad". Top-Manager haben im vergangenen Jahr im Durchschnitt einen 139-mal grösseren Lohn bezogen als die Mitarbeitenden mit den tiefsten Löhnen im selben Unternehmen. Das zeigt eine von der Gewerkschaft Unia durchgeführte und am Mittwoch veröffentlichte Studie. Für die Studie nahm die Gewerkschaft 37 Unternehmen unter die Lupe, darunter 34 börsenkotierte. Gemäss den Berechnungen hat der Pharmakonzern Roche den grössten Unterschied zwischen Top- und Tiefstlohn. Die Lohnschere 2022 von durchschnittlich 1:139 liege dabei etwas tiefer als jene im Vorjahr, als sie bei 1:144 war, schreibt Unia. Das sei etwa darauf zurückzuführen, dass es in einigen Unternehmen einen Personalwechsel im obersten Management gegeben habe.
Byline: Julien Grindat
Location: Bern Schweiz
Type: Raw