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CLEANFEED: Gedenkanlass administrative Versorgung
Der St. Galler Regierungsrat Martin Klöti hat sich am Samstag an einem Gedenkanlass in St. Gallen für das Unrecht und Leid entschuldigt, das den Betroffenen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen geschehen ist. Im Anschluss wurde ein Erinnerungszeichen auf einem Spielplatz eingeweiht.
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Am Samstag wurde in St. Gallen den Opfern administrativer Versorgung gedacht.
QUOTE Martin Klöti, Regierungsrat Kanton St. Gallen
Betroffene von fürsorgerischen Massnahmen erhielten bis im März 2018 einen «Solidaritätsbeitrag» von 25'000 Franken.
Am Anlass in St. Gallen wurde ein Denkmal für die Opfer enthüllt.
Können die Geschehnisse der Vergangenheit je wiedergutgemacht werden?
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Am Gedenkanlass in St. Gallen nahmen über 350 Personen teil.
Insgesamt waren in der Schweiz bis 1981 etwa 60'000 Personen von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen betroffen.