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CLEANFEED Finanzminister Maurer hält globale Mindeststeuer für "umsetzbar"
Finanzminister Ueli Maurer sieht nach anfänglicher Skepsis "keine grösseren Probleme" mehr, die neuen globalen Konzernsteuerregeln in der Schweiz umzusetzen. Viele Details seien aber noch offen - auch die konkreten finanziellen Auswirkungen auf den Staatshaushalt.
Die neue Konzernsteuerregelung besteht aus zwei Säulen. Zum einen geht es um die weltweit hundert grössten Unternehmen. Diese sollen nach dem Willen der OECD-Mitgliedstaaten künftig nicht nur im Sitzstaat des Unternehmens besteuert werden, sondern auch dort, wo deren Leistungen konsumiert werden. Auch wenn viele Fragen noch offen sind, gab Maurer zu bedenken, dass die Schweiz alles unternehmen müsse, damit der Wirtschaftsstandort attraktiv bleibe. "Wenn wir an Steuereinnahmen verlieren, müssen wir das kompensieren." Neue Subventionen seien deshalb tabu.
Die neue Konzernsteuerregelung besteht aus zwei Säulen. Zum einen geht es um die weltweit hundert grössten Unternehmen. Diese sollen nach dem Willen der OECD-Mitgliedstaaten künftig nicht nur im Sitzstaat des Unternehmens besteuert werden, sondern auch dort, wo deren Leistungen konsumiert werden. Auch wenn viele Fragen noch offen sind, gab Maurer zu bedenken, dass die Schweiz alles unternehmen müsse, damit der Wirtschaftsstandort attraktiv bleibe. "Wenn wir an Steuereinnahmen verlieren, müssen wir das kompensieren." Neue Subventionen seien deshalb tabu.
Byline: Adrian Reusser
Location: Bern Schweiz
Type: Raw