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CLEANFEED: Behörden erarbeiten neue Regeln im Umgang mit Ewigkeitschemikalien
PFAS sind schwer abbaubare Chemikalien, die über Jahrzehnte industriell genutzt wurden, zum Beispiel in wasserabweisenden Regenjacken, teflonbeschichteten Bratpfannen oder in Löschschaum. Diese sogenannten Ewigkeitschemikalien können aus belastetem Boden, über Futtermittel oder Tränkewasser für Tiere in die Nahrungskette - insbesondere Fleisch, Milch und Eier - übergehen.
Mark Stauber, Leiter Lebensmittelhygiene beim Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), kündigte an, dass im nächsten Jahr neue PFAS-Grenzwerte für das Trinkwasser definiert würden. Zudem werde ein Monitoring insbesondere bei tierischen Lebensmitteln aufgebaut.
"Ein Nullrisiko gibt es nicht", sagte Stauber. Es gehe aber darum, dass die Bevölkerung möglichst wenig PFAS-kontaminierte Lebensmittel konsumiere.