Cleanfeed_D
CLEANFEED: B-Roll Tierversuchsinitiative
09.03.2021: Tierversuche mit Mäusen, Zentrum für Krebsforschung in Lausanne
(Datum unbekannt) Kuh mit Plastiköffnung, Agroscope Posieux
25.06.2019: Fischtoxizitätstest, Eawag Dübendorf
03.10.2017: Initiative zum Tierversuchsverbot lanciert: Urs Hans, Alt-Kantonsrat und Biobauer aus dem Kanton Zürich, ist Co-Initiant der Volksintiative "Ja zum Tier-und Menschenversuchsverbot", die am Dienstag in Bern lanciert wurde. Im Interview erklärt er, wieso es in der Schweiz keine Tierversuche in der Forschung mehr braucht. (Video nicht ohne Bauchbinde vorhanden)
18.03.2019: Volksinitiative gegen Tier- und Menschenversuche eingereicht: Cleanfeed: Volksinitiative gegen Tier- und Menschenversuche eingereicht
Interview mit Renato Werndli, Co-Präsident Initaitivkomitee
10.03.2021: Allen Fraktionen geht radikales Tierversuchsverbot zu weit: Im Nationalrat bekommt die Volksinitiative "Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot" keine Unterstützung. Auch wenn die Fraktionen das Anliegen für berechtigt halten, ist ihnen ein absolutes Tierversuchsverbot zu radikal. Minderheiten beantragen Gegenvorschläge. Die Initiative verlangt ein bedingungsloses Verbot von Tier- und Menschenversuchen. In der Verfassung sollen Tierversuche als Quälerei und Verbrechen eingestuft werden. Bestehende oder neue Produkte, für die Tierversuche durchgeführt werden müssten, dürfen weder gehandelt noch ein- oder ausgeführt werden.
16.12.2021: Bundesrat: Tierversuchsinitiative geht zu weit und schadet Schweiz: Der Bundesrat hat seine Argumente gegen die Volksinitiative zum Verbot von Tier- und Menschenversuchen dargelegt: Die Schweiz wäre vom medizinischen Fortschritt abgeschnitten, Forschung und Entwicklung würden eingeschränkt, der Wirtschaftsstandort Schweiz geschwächt.
06.01.2022: Komitee kritisiert Tierversuche als unethisch und nutzlos: Tierversuche seien moralisch nicht zu rechtfertigen - und sie brächten die Forschung nicht voran. Mit diesen Argumenten hat das Komitee hinter der Volksinitiative "Ja zum Tier- und Menschenversuchsverbot – Ja zu Forschungswegen mit Impulsen für Sicherheit und Fortschritt" am Donnerstag für sein Anliegen geworben. Volk und Stände entscheiden am 13. Februar. Nebst ethischen Gründen machten die Initianten vor den Medien in Bern insbesondere geltend, Tierversuche seien ineffizient: Die Körper von Tieren unterschieden sich zu stark von jenen von Menschen, als dass sich daraus relevante Erkenntnisse gewinnen liessen. Von 100 Wirkstoffen versagten 95 im Menschenversuch, trotz scheinbar erfolgversprechender Ergebnisse im Tierversuch.
10.01.2022: Initiative gegen Tierversuche gefährdet laut Gegnern Gesundheit: Die Initiative gegen Tierversuche gefährde die Gesundheit von Mensch und Tier und schade dem Forschungsplatz Schweiz. So argumentiert das Nein-Komitee, das am Montag seine Nein-Kampagne lanciert hat. Abgestimmt über die Vorlage wird am 13. Februar.
Das Nein-Komitee sorgt sich auch um die Gesundheitsversorgung in der Schweiz. Bei Annahme der Initiative könne die Schweiz weder neue Medikamente entwickeln noch importieren. Für die Entwicklung neuer Krebsbehandlungen oder für Impfstoffe gegen Covid-19 etwa sei Forschung an Tieren und Menschen jedoch nötig. Laut Komitee verfehlt die Initiative zudem das Ziel. Tierversuche würden nicht verhindert, sondern einfach ins Ausland verlagert, wo weniger strenge Tierschutzgesetze gelten.