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CLEANFEED: Asylzentren: Arbeiten, um sich nützlich zu fühlen
Asylsuchende können in der Schweiz gemeinnützige Arbeiten verrichten. Dafür werden sie bezahlt. Das Staatssekretariat für Migration (SEM) führt ein solches Pilotprojekt seit 2012 in den Regionen Chiasso, Balerna und Novazzarno durch. "Dies ermöglicht es, den Asylsuchenden einen strukturierteren und nutzvolleren Tag zu geben", so der Sprecher des SEM. Die Erfahrungen sollen gezeigt haben, dass sich die Atmosphäre im Bundesasylzentrum (BAZ) und die Beziehungen zu den Bewohnern der umliegenden Gemeinden verbessert habe.
In diesem Jahr verdoppelte das SEM die Anzahl der Teams vor Ort im Tessin. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden über 15'000 Arbeitsstunden geleistet.
Die Asylsuchenden, die im Wald und auf einem Friedhof arbeiten, verdienen 30 Franken pro Arbeitstag. Ein nigerianischer Asylsuchender sagte auf Anfrage, dass diese Arbeit für ihn wichtig sei: "Sie lässt mich wieder aufleben und lässt mich viele Sorgen vergessen".
Es stehe den Asylsuchenden frei, ein Arbeitsangebot anzunehmen oder nicht.
In diesem Jahr verdoppelte das SEM die Anzahl der Teams vor Ort im Tessin. In den ersten vier Monaten des Jahres wurden über 15'000 Arbeitsstunden geleistet.
Die Asylsuchenden, die im Wald und auf einem Friedhof arbeiten, verdienen 30 Franken pro Arbeitstag. Ein nigerianischer Asylsuchender sagte auf Anfrage, dass diese Arbeit für ihn wichtig sei: "Sie lässt mich wieder aufleben und lässt mich viele Sorgen vergessen".
Es stehe den Asylsuchenden frei, ein Arbeitsangebot anzunehmen oder nicht.
Byline: Laurent Merlet
Location: Sagno Schweiz
Type: Raw