Cleanfeed_D
CLEANFEED: Armin Capaul will in den Nationalrat
Der "Vater" der Hornkuhinitiative, Armin Capaul, kämpft als Parteiloser um einen der 24 Berner Sitze im Nationalrat. Im November 2018 wurde die von ihm lancierte Volksinitiative knapp mit 55 Prozent vom Volk abgelehnt. Sie hätte Bauern entschädigen sollen, die ihren Tieren die Hörner belassen. Nun versucht der Bergbauer aus dem Berner Jura sein Anliegen als Nationalrat mit einem Gesetz zu lösen. Seine Chancen, als Parteiloser ins Parlament gewählt zu werden, sind aber gering. Ausserdem fehlt ihm die Unterstützung des Berner Bauernverbandes, wie er an der Medienkonferenz erläuterte.
Textslides:
651 Bernerinnen und Berner wollen in den Nationalrat.
24 Sitze sind zu vergeben.
Einen davon will Armin Capaul, der «Vater» der Hornkuhinititiative.
Bauern, die ihren Tieren die Hörner belassen, hätten dafür Geld erhalten sollen.
Die Initiative wurde im November 2018 abgelehnt.
Der Bergbauer will in Bundesbern weiterkämpfen. Zusammen mit seiner Tochter und weiteren Kandidierenden.
Er muss 4% der Listenstimmen erzielen, damit ein Sitzgewinn möglich ist.
Ein schwieriges Unterfangen für einen Parteilosen.
Capaul hat ein Wahlkampfbudget von 15'000 Franken.
Interviews:
00:16 - 00:37 Armin Capaul, Nationalratskandidat parteilos/BE
01:01 - 01:24 Lilian Capaul, Nationalratskandidatin parteilos/BE