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CLEANFEED: Acht Personen vor Gericht nach tödlichem Unfall am Bielersee
Die Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten fahrlässige Tötung vor. Drei von ihnen werden zudem der Verletzung von Bauvorschriften beschuldigt.
Ein Hund hatte am 15. Mai 2017 im Hafen von La Neuveville einen Zaun berührt und war darauf leblos ins Wasser gefallen. Seine Besitzerin tauchte ins Wasser, um das Tier hinauszuziehen, und erlitt dabei einen Stromschlag. Eine Passantin, die helfen wollte, erlitt das gleiche Schicksal.
Der Unfall hatte landesweit für Aufsehen gesorgt. Laut damaligen Polizeiangaben verspürten auch mehrere Personen einen Stromstoss, als sie den Opfern helfen wollten. Bei den Todesopfern handelt es sich um eine 24-jährige Frau aus dem Kanton Bern und eine 53-jährige Niederländern, die im Kanton Bern wohnhaft war.
Laut Staatsanwaltschaft hatte es ein Leck an der Stromversorgung gegeben, das durch ein beschädigtes Stromkabel an der Hafenabsperrung verursacht wurde. Der Strom sei dann über einen Steg in den See geleitet worden. Das Sicherheitssystem der elektrischen Anlage habe sich nicht automatisch ausgeschaltet.