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CLEANFEED: 50 Jahre Frauenstimmrecht – doch der Kampf um Gleichberechtigung dauert an.
EINBLENDERTEXTE:
50 Jahre Frauenstimmrecht – doch der Kampf um Gleichberechtigung dauert an.
Am 7. Februar 1971 sagten die Schweizer Männer Ja zum Frauenstimmrecht auf Bundesebene.
Diesem Entscheid ging ein langer Kampf voraus.
Deutschland hatte das Frauenstimmrecht 1918 eingeführt, Österreich 1919, Frankreich 1944 und Italien 1945.
1959 sagten die Schweizer Männer in einer ersten Abstimmung noch Nein zum Frauenstimmrecht.
In den 60er Jahren protestierten Frauen mehrfach für ihre Rechte.
Auch im Rahmen des berühmten "Marsch auf Bern" 1969.
Nach dem Ja 1971 dauerte es noch bis 1990, bis auch der letzte Kanton, Appenzell Innerhoden, das Frauenstimmrecht einführte.
Innerhoden musste vom Bundesgericht gezwungen werden. Die Frauenrechtlerin Theresia Rohner klagte erfolgreich gegen den Kanton.
Aktuell sitzen 84 Frauen im Nationalrat und 12 im Ständerat.
Von 2010 bis 2011 hatten Frauen die Mehrheit im Bundesrat.
Quelle: Bundeskanzlei/Alex Spichale
Quelle: Bundeskanzlei /Monika Flückiger
Doch der Kampf um "echte Gleichberechtigung" ist auch heute noch nicht vorbei.
Das zeigte sich deutlich am Frauenstreik 2019.
Beseitigung von Lohnungleichheiten und mehr Frauen in Chefetagen sind nur zwei der Forderungen.