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Avenir Suisse: "Bilaterale Verträge die beste Alternative für die Schweiz"
Die Denkfabrik Avenir Suisse hält eine Kündigung der Bilateralen Verträge mit der EU für zu riskant, da die Schweiz nicht auf den Zustand des Freihandelsabkommens von 1972 zurückfallen könne. Dennoch sei auf Dauer eine Zuwanderung von 1% jährlich für jedes Land ein Problem, sagte Patrik Schellenbauer von Avenir Suisse, Herausgeber der Studie "Bilateralismus - was sonst?", am Montag gegenüber AWP Video.
Die Zuwanderung in die Schweiz sei sehr schnell und massiv gekommen, so Schellenbauer weiter. "Auf dem Niveau kann das nicht weitergehen". Man habe jedoch innenpolitisch ausreichende Hebel zur Verfügung, ohne eine zwingende Einführung von strikten Kontingenten, führte der Avenir Suisse-Projektleiter aus.
Warum die Bilateralen Verträge einem möglichen EWR-Beitritt dennoch überlegen sind und ob er Gefahren durch die Masseneinwanderungsinitiative sieht, das erläutert Schellenbauer im Video-Interview.
Byline: Andreas Hohn
Location: Zürich Schweiz
Type: Interview