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Altersvorsorge - Bürgerliches Komitee wirbt für Ja zur Rentenalterhöhung
Mit einer Erhöhung des Rentenalters wollen Vertreterinnen und Vertreter von SVP, FDP, Gewerbeverband und Arbeitgeberverband die AHV-Renten nachhaltig sichern. Ein Ja zur Renteninitiative sei eine "ehrliche Lösung statt Pflästerlipolitik", argumentieren sie. Das Unterstützungskomitee für die Volksinitiative "Für eine sichere und nachhaltige Altersvorsorge (Renteninitiative)" ist am Donnerstag in Bern vor die Medien aufgetreten. Das Volksbegehren der Jungfreisinnigen will das Rentenalter bis 2033 schrittweise auf 66 Jahre erhöhen und danach an die Lebenserwartung koppeln. Gut vier Wochen vor dem Abstimmungssonntag am 3. März rührten Bürgerliche und Wirtschaftsverbände die Werbetrommel für die Vorlage. Die Koppelung des Rentenalters an die Lebenserwartung sichere die AHV generationengerecht und nachhaltig, ohne Steuererhöhungen und ohne Rentenkürzungen, lautete der Tenor. Aufgrund der immer älter werdenden Bevölkerung sei die erste Säule der Altersvorsorge gefährdet. Zahlen des Bundes zeigten, dass mit dem heutigen System immer noch höhere Steuern oder Lohnabgaben nötig wären.
Byline: Laurent Merlet
Location: Bern Schweiz
Type: Interview